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Cover: Die Verurteilung des Krieges in der antiken Literatur

Die Verurteilung des Krieges in der antiken Literatur

Von Armin Eich

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Direkt vom Verlag – seit 1720 in Münster.

Umfang275 Seiten
Erschienen2021
FormatPaperback

Die antiken Zivilisationen waren kriegerisch geprägt. Kriege galten der großen Mehrheit als Ereignisse wie Naturkatastrophen: als Teil der kosmischen Ordnung, aber auch als Moment der Bewährung und Pflichterfüllung. Die Erziehung bereitete die jungen Männer von Kindheit an auf tapfere Selbstbehauptung oder das freudige Sterben auf dem Schlachtfeld vor. Bis tief in das zwanzigste Jahrhundert hinein erfreute sich die antike Literatur daher auch in bellizistischen Milieus wegen ihres erzieherischen Wertes einer großen Beliebtheit. Auf den ersten Blick scheinen die griechisch-römischen Autoren dieser an sie gestellten Erwartung vollkommen gerecht zu werden: die antike Geschichtsschreibung widmet sich dem Krieg als vornehmstem und häufig einzigem Thema, égroße Männer‘ wie die Helden Plutarchs galten nahezu ausschließlich durch ihre Waffentaten als groß, unkriegerische Charakteren werden der Lächerlichkeit preisgegeben. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass auch unter diesen für die Sache des Friedens widrigen Bedingungen einzelne Autoren von der Archaik bis zur Spätantike den Mut gefunden haben, das blutige Treiben zu verurteilen und sich gegen den antihumanen Konsens zu stellen. Diesen mutigen, mitunter bitter diffamierten Einzelnen gilt dieses kleine Buch, das für eine eigene Spielart des Humanismus werben möchte, nämlich einen solchen, der diesen Namen verdient.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
08.06.2021
Umfang
275 Seiten
ISBN (Paperback)
978-3-402-24769-3
ISBN (E-Book)
978-3-402-24770-9
Bereich
Aschendorff: Publikumsverlag

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