Cover: Christologie und Kommunion

Christologie und Kommunion

Entstehung und Verbreitung der homoousianischen Christologie

Von Vladimir Latinovic

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Direkt vom Verlag – seit 1720 in Münster.

UmfangXIII und 231 Seiten
Erschienen2018
Formatgebunden

Zwischen Spätantike und Frühmittelalter erlebte das Christentum eine tiefgreifende Veränderung. Dieser Wandel betraf auch die Ebene der kirchlichen Lehre. Zu den gravierendsten Entwicklungen kam es in der Christologie, die sich von einer éniedrigen‘ zu einer éhohen‘ Christologie transformierte. Die Auffassung von der Stellung Christi zum Vater entwickelte sich im Laufe der verschiedenen christologischen Kontroversen dieser Epoche durch sukzessive Hervorhebung der Göttlichkeit Christi vom Subordinatianismus hin zum Homoousianismus.
Als erster Teil der Studie verfolgt dieser Band die Wandlungen im Verständnis der Göttlichkeit Christi und sucht nach den Motiven, warum zu Beginn des vierten Jahrhunderts noch an einen éSohn Gottes‘ geglaubt wurde, der dem Vater in jeder Hinsicht untergeordnet ist, dagegen zur Mitte des fünften Jahrhunderts an einen éGott-Sohn‘, dessen Gottheit nicht mehr von der des Vaters unterschieden ist.
Die insgesamt vier Phasen dieser christologischen Lehrentwicklung werden jeweils anhand von zwei bis drei an der Kontroverse beteiligten Vertretern beleuchtet (Alexander, Athanasius und Arius; Apollinaris und Diodor; Nestorius und Cyril; Eutyches, Dioskur und Theodoret). Es wird nicht nur gezeigt, wie sich diese Personen an der konkreten Auseinandersetzung beteiligt haben und welche Christologie sie vertraten, sondern auch, welche unmittelbaren Folgen ihre Christologie für ihr eigenes Eucharistieverständnis hatte.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
28.06.2018
Umfang
XIII und 231 Seiten
ISBN
978-3-402-13358-3
Format
gebunden
Bereich
Aschendorff: Wissenschaft und Forschung

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