
Geschichte der deutschen Jesuiten
1872–1917
Von Klaus Schatz
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Der zweite Band reicht vom Jesuitengesetz des Kulturkampfes 1872 bis zu seiner vollständigen Zurücknahme 1917. Er ist somit der Periode des Exils gewidmet. Es ist die Zeit der Verlagerung der Aktivitäten einerseits in die „auswärtigen Missionenö, anderseits in die Wissenschaft und Schriftstellerei. Mehr als die Hälfte der aktiv in der Arbeit stehenden deutschen Jesuiten wirken in den Missionen: in Dänemark und Schweden, in der deutschen Auswandererseelsorge in den USA und Südbrasilien, in der Bombay-Mission. Nichtsdestoweniger wird in diesem Werk deutlich, dass auch die „illegaleö Tätigkeit in Deutschland selbst im Laufe der Jahrzehnte mehr Platz einnimmt als man gewöhnlich vermutet, während staatliche Behörden, wenn nicht von dritter Seite gedrängt, überwiegend eine Taktik des „Wegschauensö befolgen. Und am Ende dieser Periode, in den Auseinandersetzungen um „Modernismusö und „Integralismusö, zeigt sich, so besonders in Valkenburg und in den „Stimmen aus Maria Laachö, dass die immer wieder von Freunden wie Gegnern beschworene jesuitische „Einheitlichkeitö Risse bekommen hat und Spannungen innerhalb des Ordens aufbrechen.
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 10.09.2013
- Umfang
- 321 Seiten
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-12965-4
- ISBN (E-Book)
- 978-3-402-19570-3
- Bereich
- Aschendorff: Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 17 × 24 cm


