
Krisenerfahrung und Bewältigungsstrategien des Johanniterordens nach der Eroberung von Rhodos 1522
Von Mathis Mager
28,00 € inkl. MwSt., zzgl. 3,00 € Versand ab 20 € versandkostenfrei (DE)
In Ihrer Bibliothek · gekauft am
Jederzeit in Ihrer Bibliothek unter Mein Konto.
Direkt vom Verlag – seit 1720 in Münster.
Als 1522 der Sultan Süleyman die Insel Rhodos eroberte, verlor der Johanniterorden seine wichtigste Legitimationsgrundlage, welche auf die Tradition der Kreuzzüge, den Pilgerschutz und die Hospitalität zurückzuführen war. Dies wiederum lieferte den abendländischen Herrschern einen Vorwand, die Säkularisation von Ordensgebieten in ihren jeweiligen Machtbereichen voranzutreiben. Ohne eine souveräne Ordensführung brachen auch im Orden zahlreiche Loyalitätskonflikte auf. Dieser Krisenzustand wird aufgrund der Dominanz der ordenseigenen Geschichtsbilder bis heute von der Forschung marginalisiert. So wird in der vorliegenden Studie die Zeit des Johanniterordens in den 1520er Jahren als grundlegende Legitimationskrise für den Orden begriffen.
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 23.01.2014
- Umfang
- 387 Seiten
- Bereich
- Aschendorff: Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 15,5 × 23 cm



