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Macht durch Charisma

Geistlicher Missbrauch in Geistlichen Gemeinschaften

Von Judith Könemann, Bernhard Frings

Open Access Frei verfügbar

doi.org/10.17438/25270

Umfang630 Seiten
Erschienen2026
FormatE-Book

Seit einiger Zeit kommt geistlich-spirituellem Machtmissbrauch als einem eigenständigen Phänomen eine höhere Aufmerksamkeit zu. Die wissenschaftliche Erforschung steht allerdings noch in den Anfängen. Bei dieser spezifischen Form des Missbrauchs greift eine geistliche Autoritätsperson massiv in die persönliche und spirituelle Freiheit ein und versucht sich so, des ‚Innersten‘ des Gegenübers zu bemächtigen – mit vielfach traumatischen Folgen für die psychische Integrität der Betroffenen.
Diese Studie untersucht am Beispiel von zwei Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Osnabrück und der Diözese Münster grundlegende Fragen dieses Phänomens Welche Voraussetzungen lassen geistlichen Missbrauch entstehen, welche Praktiken und Mechanismen zeichnen ihn aus und halten ihn aufrecht? Welche theologischen Überzeugungen und anthropologischen Konzepte begünstigen ihn? Wie sind die Bistumsleitungen mit den Gemeinschaften und entsprechenden Vorwürfen umgegangen?
Die Studie ist als praktisch-theologische mit einem qualitativ-empirischen, pastoral- zeitgeschichtlichen und einem archivalischen Zugang angelegt. Die zentrale Datenbasis stellen neben einem breiten Aktenstudium zahlreiche Interviews mit Betroffenen und (ehemaligen) Mitgliedern der Gemeinschaften, mit Wissensträger und den Bistumsverantwortlichen dar. Dabei sollen die Analyseergebnisse nicht zuletzt die Präventionsarbeit stärken.

Bibliographische Angaben

Auflage
2., überarbeitete Auflage
Erscheinungsdatum
25.09.2026
Umfang
630 Seiten
ISBN
978-3-402-25270-3
Format
E-Book
Bereich
Aschendorff: Wissenschaft und Forschung

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