
Neubeginn in der Fremde
Vertriebene aus der Grafschaft Glatz in Schlesien nach 1946
Hrsg. von Horst-Alfons Meißner
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Ein Arbeitskreis zur Geschichte der Grafschaft Glatz, eines kleinen Teiles von Schlesien, widmet sich der Eingliederung der ca. 180.000 aus der Heimat vertriebenen Grafschafter – einer einst recht geschlossenen Volksgruppe – in die Aufnahmeländer des restlichen Deutschland. Das Thema ist aktuell angesichts der Millionen – allerdings meist freiwilligen – Einwanderer aus vielen Ländern und Kontinenten: Wie geschieht Eingliederung unter Wahrung der Identität – unter sozialem und wirtschaftlichem Druck? Kann sie – und unter welchen Bedingungen – in großem Stil gelingen? In welchen Zeiträumen muss dabei gedacht werden?
Verschiedene Autoren stellen – gleich einem Mosaik und entgegen einer umfassenden Untersuchung – ein Bild des jahrzehntelangen Geschehens durch einzelne Beiträge her, die locker zu Themengruppen zusammengefasst sind, darunter: Einleben in neuer Umgebung – Schaffung kultureller Einrichtungen und Bindeglieder – bemerkenswerte Biographien – Aufbau von Betrieben – Gründung von Stiftungen und Gedenkstätten – Verbindungen zum Herkunftsland.
Der Interessierte mag die Sammlung wie ein Lesebuch nutzen – und selbst entscheiden, ob der Vorgang, 1946 beginnend, auch richtungweisend sein kann für rezente Einwanderergruppen.
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 01.12.2016
- Umfang
- 505 Seiten
- ISBN
- 978-3-402-13205-0
- Format
- E-Book
- Bereich
- Aschendorff: Verlag für Regionalgeschichte
