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Christen an der Ruhr 5 Ebook PDF


Zum „Dialogprozess“ im Ruhrbistums Essen für ein „Zukunftsbild“ und zum 50. Geburtstag von Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck legt das Institut für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen im Jahre 2014 den fünften Band seiner ökumenischen Reihe mit christlichen Lebensbildern aus dem Ruhrgebiet vor. In dieser – schon seit fast zwei Jahrhunderten – vom Strukturwandel gezeichneten Region ist auch von der geringer werdenden Zahl der Christinnen und Christen ein Profil gefragt, sich unter den gegenwärtig krisenhaften und zukünftigen Bedingungen im gesellschaftlichen und kirchlichen Alltags- und Glauben-Leben „gut aufgestellt“ und „zukunftsfähig“ zu bewähren.

Dazu haben 16 Autorinnen und Autoren 17 neue Lebensbilder von engagierten und profilierten Christen aus der Region des Ruhrgebietes zusammen getragen. Ausgehend von „konfessionellem Parteiengezänk mit Liebesliedern an den himmlischen Bräutigam“ und einem Hexenprozess in Menden aus dem 16. und 17. Jahrhunderts liegt der Schwerpunkt der Lebensbilder im Industriezeitalter des Ruhrgebiets, in dem Frauen, Männer, Priester und Ordensleute überzeugend ihr Christsein für die Menschen an der Ruhr einsetzten. „Schwere Zeiten“ gab es für die „Katholiken an der Ruhr“ auch nach dem „Kulturkampf“ und speziell in den Epochen des Ersten Weltkrieges, des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, die auch die jeweils nachwachsenden Generationen prägten. Aus der ersten Priester-Generation im Ruhrbistum Essen werden die Prälaten Paul Aufderbeck und Professor Heribert Heinemann sowie Weihbischof Wolfgang Große vorgestellt. Als zweiter Bischof wird der erst jüngst von der „Forschung entdeckt“ französische Militärbischof im Rheinland Paul Rémond für den „Ruhrkampf“ vorgestellt. Die Christinnen sind durch eine „gründliche“ Fürsorgerin in Hörde und eine hochgebildete und pädagogisch engagierte Ordensfrau in Essen-Werden vertreten. Die katholischen Laien reichen vom Küster, Organisten und Rendanten bis Erwachsenenbildner und Professor an einer pädagogischen Akademie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Wattenscheid und Oberhausen sind je durch Pfarrer repräsentiert, die „in der Wiege der Ruhrindustrie“ und in „schweren Zeiten“ als priesterliche Hirten- und Seelsorger mit den Menschen an der Ruhr gelebt haben, genauso wie in Dortmund ein Jesuitenpater Jesuiten-Pater oder in Essen ein Kaplan als Präses eines mitgliederstarken Katholischen Jungmänner-Vereins.

Die mit je einem Porträtfoto sowie Quellen- und Literaturangaben versehenen ausführlichen Biogramme sind für die Geschichte des Christentums und die Regionalgeschichte im Ruhrgebiet von besonderer und aktueller Bedeutung. Diese Beispiele zeigen Menschen an der Ruhr mit all den Freuden und Leiden, den Hoffnungen und Enttäuschungen, die das Leben in jeder Epoche ausmachen und in besonderer Form auch in der Gegenwart und Zukunft die Christen und Menschen im Ruhrgebiet prägen.
Haas, Reimund / Bärsch, Jürgen
Christen an der Ruhr
Bandnummer 5
DOI-Nummer 10.17438/978-3-402-19965-7
Umfang 286 Seiten, mit Abbildungen
Erscheinungstermin 30.06.2014
Preis 17,00 €

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