Am 24. April des Jahres 1622 kam es in einem Graubündner Bergdorf zur Erschlagung des Kapuzinermissionars Fidelis von Sigmaringen. Sein Tod gab Anlass zur Entstehung eines Märtyrerkults, der sinnstiftende Antworten auf Kriegserfahrungen bereithielt. Während andere im Dreißigjährigen Krieg entstandene Märtyrerkulte verblassten, wurde Fidelis von Sigmaringen 1729 seliggesprochen und in den Rang eines Protomärtyrers der Gegenreformation erhoben. Wie wurde dieser Erfolg möglich? Differenzierte Antworten auf diese Frage ergeben sich durch eine Analyse des Netzwerks aus Verehrern und der auf sie einwirkenden Kultwerbung. Es entsteht eine Verehrungsgeschichte, welche erstmals den Prozess der Konfessionalisierung am Beispiel eines Märtyrerkults durchleuchtet.
Löffler, Anette; Gebert, Björn (Hgg.)
Bd. 7
ISBN 978-3-402-19879-7
Preis 48,00 €
Tischler, Matthias M.; Tischler, Matthias M.
Bd. 6
ISBN 978-3-402-19878-0
Preis 64,00 €
Nakamura, Hideki; Nakamura, Hideki
Bd. 5
ISBN 978-3-402-19296-2
Preis 47,50 €
Kramp, Igna Marion; Kramp, Igna Marion
Bd. 2
ISBN 978-3-402-19293-1
Preis 39,00 €
Völkl, Tobias; Dr. Völkl, Tobias Johann Franz
Bd. 10
ISBN 978-3-402-10454-5
Preis 76,00 €
Dr. Stammberger, Ralf M.W.
Bd. 9
ISBN 978-3-402-10452-1
Preis 158,00 €

Seiten

Titel pro Seite

5 10 25 50

programmierung und realisation © 2026 ms-software.de