Die Walstedder Hypothekenbücher Band I – III

Winterscheid, Helmut
Die Walstedder Hypothekenbücher Band I – III
Ein Schaufenster in die Walstedder Besitz- und Baugeschichte nach 1800
 
Bandnummer
2
Auflage
1. Auflage
Umfang
256
Einband
gebunden
Erscheinungstermin
13.12.2018
Bestell-Nr
18961
ISBN
978-3-402-18961-0
Preis
29,80

Weitere Informationen

Die Grundbücher, früher Hypothekenbücher, sind amtliche Dokumente, die die Grundbesitzverhältnisse darstellen. Während aktuelle Grundbücher dem Datenschutz unterliegen, können ältere Grundbücher nach Ablauf der Schutzfristen wertvolle Geschichtsquellen sein. Helmut Winterscheid hat sich daran begeben, die Walstedder Hypothekenbücher des 19. Jahrhunderts in lesbare Form umzuschreiben, um sie der Forschung zugänglich zu machen.

Was hier an Informationen zutage tritt, wird weitere Forschungen anregen und bietet in seiner dem Original verpflichteten Wiedergabe vieles an Erkenntnissen. Alle bebauten Haus- und Hofstellen in Walstedde – seit 1975 Ortsteil von Drensteinfurt – mit seinen drei Bauerschaften werden genannt und beschrieben. Es erscheinen Häuser des 19. Jahrhunderts, zum Teil auch Neubauten dieser Jahre, die heute längst wieder verschwunden sind. Siedlungs-, Besitz- und Sozialgeschichte sind hier miteinander verwoben.

In seiner Methode der Darstellung hat Helmut Winterscheid einen im wörtlichen Sinn gangbaren Weg beschritten. Er nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf einen Rundgang durch sein Untersuchungsgebiet. Wir besuchen die rund 250 Höfe, Kotten und Häuser, treffen deren Besitzer an und gewinnen auf diese Weise lebendigen Einblick in die Lebens¬wirklichkeit der vor- und frühindustriellen Zeit. Das Werk hat Pionier- und Vorbildcharakter für ähnliche Darstellungen anderer Orte. Somit ist es nicht nur für die Drensteinfurter Stadtgeschichte, sondern zugleich für die Regional- und Landesgeschichte von Interesse.

Über den Autor

Helmut Winterscheid, Jahrgang 1954, widmete sich bereits parallel zu seinem Ingenieursberuf der landesgeschichtlichen Forschung. Aufgewachsen in Hennef, ging er nach seinem Studium in Dieburg beruflich nach Köln und Münster. Hier und in Drensteinfurt-Walstedde, seinem jetzigen Lebensmittelpunkt, fand er zu regional- und ortsgeschichtlichen Fragestellungen. Diese verfolgt er auf der Grundlage von ausgiebigen Archivstudien. Einige seiner besonders auf Drensteinfurt bezogenen Veröffentlichungen erschienen in der Zeitschrift „Münsterland. Jahrbuch des Kreises Warendorf“. An dem Werk von Manfred Lück und Willy Meise, Walstedde, Entwicklung einer mittelalterlichen Kulturlandschaft (Quellen und Forschungen zu Drensteinfurt 1), Münster 2011, war Helmut Winterscheid mit einem Anhang über die Walstedder Flurnamen beteiligt.
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