Mit der Apostolischen Konstitution Pascite gregem Dei vom 23. Mai 2021 hat Papst Franziskus das erneuerte Strafrecht für die lateinische Kirche promulgiert und dessen Inkrafttreten am 8. Dezember 2021 angeordnet. Mit dieser etwa halbjährigen Gesetzesschwebe verbindet er die Erwartung, dass sich „alle leicht informieren und die Verordnungen, um die es sich handelt, gründlich kennenlernen könnenö.
Die vorliegende Veröffentlichung will einen Beitrag dazu leisten, das erneuerte kirchliche Strafrecht im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen, eine Einführung zu geben und es im Blick auf seine künftige Anwendung kommentierend zu erläutern. Daher werden die einschlägigen Rechtstexte zur Verfügung gestellt und Canon für Canon kommentiert. Zudem ermöglichen es Synopsen in lateinischer und deutscher Sprache den Leserinnen und Lesern, Kontinuität und Reform im kirchlichen Strafrecht selbst nachzuvollziehen und sich damit auseinanderzusetzen.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort
S. 5–7
Vorwort
S. 9–10
Markus Graulich
Der lange Weg zum erneuerten Strafrecht
S. 13–18
Heribert Hallermann
Kontinuität und Reform. Ein erster Einblick in den textus recognitus des Liber VI
S. 19–52
Constitutio Apostolica «Pascite gregem Dei». Qua Liber VI Codicis Iuris Canonici reformatur / Apostolische Konstitution «Pascite gregem Dei». Mit der das Buch VI des Codex des kanonischen Rechtes erneuert wird
S. 53–59
Textus recognitus 2021 / Erneuerter Text 2021
S. 60–106
Heribert Hallermann / Markus Graulich
Kommentar zum erneuerten Strafrecht
cc. 1311–1353 CIC (Hallermann)
cc. 1354–1399 CIC (Graulich)
Synopse lateinisch (Textus recognitus 2021 / CIC /1983)
S. 217–244
Synopse deutsch (Erneuerter Text 2021 / CIC/1983)
S. 245–278