Küstenhüttenwerke mit Zugang zu Tiefseehäfen, die eine kostengünstige Rohstoffversorgung sowie den Seetransport von Produkten ermöglichen, gelten heute als selbstverständlich. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden Hüttenwerke überwiegend in der Nähe von Rohstoffvorkommen wie Steinkohlelagerstätten oder Erzvorkommen errichtet.
Die 19 Beiträge zeichnen die Ursachen für diesen Paradigmenwechsel Ende des 19. Jahrhunderts anhand exemplarischer Studien zur Entwicklung dieser Werke weltweit nach – in Europa, Amerika, Asien und Australien. Dabei treten geographisch übergreifende Gemeinsamkeiten und regional geprägte Standortfaktoren für diesen Wandel hervor.
Über den Autor
Rasch, Prof. Dr. Manfred, Jg. 1955; 1975–1981 Studium der Geschichte, Mathematik und Pädagogik; 1989 Promotion; 2003 Honorarprofessor der Ruhr-Universität Bochum, Forschungen zu Wirtschafts-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere des Ruhrgebiets