Küstenhüttenwerke mit Zugang zu Tiefseehäfen, die eine kostengünstige Rohstoffversorgung sowie den Seetransport von Produkten ermöglichen, gelten heute als selbstverständlich. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden Hüttenwerke überwiegend in der Nähe von Rohstoffvorkommen wie Steinkohlelagerstätten oder Erzvorkommen errichtet.
Die 19 Beiträge zeichnen die Ursachen für diesen Paradigmenwechsel Ende des 19. Jahrhunderts anhand exemplarischer Studien zur Entwicklung dieser Werke weltweit nach – in Europa, Amerika, Asien und Australien. Dabei treten geographisch übergreifende Gemeinsamkeiten und regional geprägte Standortfaktoren für diesen Wandel hervor.