Verbum in principio et incarnatum

Wolter, Sebastian
Verbum in principio et incarnatum
Eine philosophische Einleitung zu Augustins Tractatus in Iohannis evangelium
 
Reihe
Bandnummer
1
Auflage
1. Auflage
Umfang
848 Seiten
Einband
kartoniert
Erscheinungstermin
26.08.2026
Bestell-Nr
29660
ISBN
978-3-402-29660-8
Preis
99,00
Die Fleischwerdung des Wortes ist nicht nur eine bedeutende Aussage des Johannesevangeliums, sondern für Augustins Auslegung dieses Evangeliums der zentrale Ausgangspunkt. Was kann es bedeuten, wenn Gott als Wort verstanden wird? Welche systembildenden Auswirkungen hat die Inkarnation dieses Wortes auf Sprachphilosophie, Hermeneutik, Prinzipienlehre, sowie Methode und Form christlicher Religion? Die vorliegende Arbeit widmet sich, vor dem Hintergrund einer breiten Auswahl augustinischer Werke, dem philosophischen Kontext und der Geschichte der Semantik und Hermeneutik mit dem Ziel (Kap. B), den philosophischen Rahmen und die Methoden aufzuarbeiten (Kap. A), mit denen Augustin das vierte Evangelium ausgelegt hat (Kap. C). Die Analyse des tractatus in iohannis evangelium selbst erfolgt anhand systematischer Kerngedanken wie bspw. der Philosophie des Fleisches, der inkarnatorischen Hermeneutik oder der geistigen Auferstehung. Die Darstellung endet mit der bestätigten These, Augustins Hermeneutik könne als Metaphysik aufgefasst werden. Davon ausgehend entwickelt der Autor einen Ausblick auf die Bedeutung der philosophischen Hermeneutik nach Augustin für die Gegenwart der christlichen Religion und Theologie.

Über den Autor

Dr. Sebastian Wolter, * 1989 in Villingen, studierte kath. Theologie (Mag.Theol.), Philosophie und Geschichte (B.A) und promovierte 2017-2022 an der Universität Freiburg in Dogmatik mit einer Arbeit zu Augustins Johanneskommentar. Seit 2022 ist er Wiss. Mitarb. am Lehrstuhl für Philosophie der KHKT.
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