Die harte Schule der neuen Gewalt

Rinke, Bernhard
Die harte Schule der neuen Gewalt
Denkwege theologischer Gewaltkritik in der Zeitenwende vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Herausgegeben von Rinke, Bernhard
 
Bandnummer
68
Auflage
1. Auflage
Umfang
276 Seiten
Einband
gebunden
Erscheinungstermin
17.12.2021
Bestell-Nr
11728
ISBN
978-3-402-11728-6
Preis
46,00
Die Studie untersucht die grundlegende Neuorientierung der deutschen theologischen Friedensethik seit dem Ende des Ost-West-Konflikts. Sie bietet Orientierung hinsichtlich der Denk- und Erkenntniswege führender katholischer und evangelischer Friedensethiker und damit der wesentlichen Entwicklungen der theologischen Friedensethik in Deutschland in der harten Schule der neuen Realitäten seit dem Ende der Blockkonfrontation. Dabei arbeitet sie heraus, welche normativen Vorgaben für friedensdienliches Handeln die deutsche theologische Friedensethik in Wahrnehmung ihrer Verantwortung für die Welt angesichts der neuen gewaltförmigen Konflikte unserer Gegenwart entworfen hat.
Die christlichen Kirchen und die theologische Friedensethik sehen sich angesichts der gewaltförmigen Konflikte unserer Gegenwart herausgefordert. Gefragt sind normative Vorgaben für politisches und gesellschaftliches Handeln zu erarbeiten, das dem Frieden dient. Die vorliegende Untersuchung zeichnet das intellektuelle Ringen der deutschen theologischen Friedensethik um den ethisch verantwortbaren Umgang mit den neuen Kriegsphänomenen und den daraus resultierenden friedenspolitischen Problemen und Herausforderungen seit dem Ende der Blockkonfrontation nach. Sie bietet Orientierung hinsichtlich der Denk- und Erkenntniswege führender katholischer und evangelischer Friedensethiker und damit der wesentlichen Entwicklungen der theologischen Friedensethik in Deutschland in der harten Schule der neuen Realitäten. Im Zentrum stehen folgende Fragen: Mitttels welcher Ansätze wurden und werden die gewaltsam ausgetragenen Konflikte der Gegenwart reflektiert? Kann es ethisch geboten sein, Gewalt einzusetzen, um Menschen vor schwerstem Unrecht zu schützen? Und welche Kriterien sollen bei der Bestimmung der Legitimität militärischer Gewalt überhaupt gelten?
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