Der Gegner als Mitmensch

Koch, Bernhard; Koch, Bernhard
Der Gegner als Mitmensch
Michael Walzer, Jeff McMahan und die moralphilosophische Kritik am Humanitären Völkerrecht
 
Bandnummer
71
Auflage
1. Auflage
Umfang
594 Seiten
Einband
gebunden
Erscheinungstermin
11.05.2023
Bestell-Nr
11742
ISBN
978-3-402-11742-2
Preis
98,00
Die philosophische Debatte zu den Normen, die angeben, welche und wieviel Gewalt in bewaffneten Konflikten erlaubt ist, hat sich anhand der einflussreichen Kritik Jeff McMahans an Michael Walzers „Gibt es den gerechten Krieg?“ von 1977 (dt. 1982) enorm weiterentwickelt.
Diese Studie bettet diese Debatte in den Kontext der Diskussion in sozialwissenschaftlicher, völkerrechtlicher und ethischer Hinsicht ein und versucht Anregungen für drei ausgewählte praktische Probleme zu geben.
Im vergangenen Jahrzehnt hat die philosophische Debatte zum sogenannten „ius in bello“, also den Normen, die angeben, welche Gewalt in bewaffneten Konflikten erlaubt ist - und in welchem Ausmaß - Fahrt aufgenommen. Maßgeblich dafür war die einflussreiche Kritik Jeff McMahans an den Thesen Michael Walzers „Gibt es den gerechten Krieg?“ von 1977 (dt. 1982), dem modernen Klassiker der Debatte.
Diese Studie zeichnet die Argumente nicht nur nach, sondern bettet sie auch in den breiteren Kontext der Diskussion in sozialwissenschaftlicher, völkerrechtlicher, moralphilosophischer und moraltheologischer Hinsicht ein. Drei Anwendungsbeispiele - neue Waffentechnologien, angeworbene Söldner und Probleme in der Militärmedizin - versuchen zu zeigen, dass die Debatte nicht nur theoretischer Art ist.
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