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Glaube(n) im Disput: Seit Beginn des Christentums wurde darüber debattiert und gestritten, was der rechte Glaube sei. In der Reformationszeit wurde nicht nur in Wortkämpfen um Glaubenswahrheiten gerungen. Der Band widmet sich den zentralen Fragen nach Strukturen, Rahmenbedingungen, Bedeutungen und Wirkungen der Dispute um den rechten Glauben. Der Fokus liegt auf den altgläubigen Autor*innen, einem dringenden Forschungsdesiderat. Die Beiträge des Bandes zeigen die sowohl theologische als auch historische Tiefen- und Breitenwirkung der Dispute, die weit über die Grenzen eines selbstgefälligen Gelehrtenstreits hinausgingen.
erschienen 11.03.2020 Bandnummer 173 ISBN 978-3-402-11607-4
Die Arbeit untersucht erstmals umfassend die Einführung der Reformation im Quedlinburger Reichsstift auf Makro-, Meso- und Mikroebene. Es wird das Zusammenspiel der Fürstäbtissin mit dem Kaiser, dem Reich, anderen Reichsständen, dem Quedlinburger Rat, Geistlichen und Untertanen beleuchtet. Die Reformation „von unten“ durch die Untertanen und „von oben“ durch die Fürstäbtissin und ihren Schutzvogt werden multiperspektivisch betrachtet. Besonders im Fokus stehen Anna II., ihre Chancen und Risiken durch die Reformation sowie Aspekte ihrer Herrschaft und Netzwerke.
erschienen 22.07.2024 Bandnummer 180 ISBN 978-3-402-11621-0
In den Umbrüchen der Frühen Neuzeit nach der Reformation arbeiteten die Jesuiten an einer Reform des theologischen Studiums. Im kritischen Rückgriff auf Thomas von Aquin und beeinflusst vom Renaissance-Humanismus strukturierten sie die Wissenschaft neu. In den Werken von Francisco de Toledo, Gregorio de Valencia und Gabriel Vßzquez lassen sich theologische Weichenstellungen für die Neuzeit erkennen und in ihrer Relevanz für heute diskutieren.
erschienen 09.03.2023 Bandnummer 178 ISBN 978-3-402-11617-3
Einer der ausgleichenden Theologen des 16. Jahrhunderts war Georg Cassander (1513 – 1566). Galt diese Milde und Besonnenheit auch den Täufern. Mehrfach disputierte er mit ihnen und hielt die Debatten in Protokollen fest. Als Resümee und Grundlage für weitere Streitgespräche verfasste er seine Schrift „De Baptismo Infantium“. Diese Texte werden daraufhin befragt, bis zu welchem Grad Cassander bereit war, die Glaubenslehren und -praktiken der Täufer in sein Konzept eines „Königsweges“ zwischen den Konfessionen aufzunehmen. Zugleich ergeben sich neue Einblicke in Cassanders Biographie, das niederrheinische Täufertum und die Religionspolitik in Jülich-Kleve-Berg.
erschienen 01.07.2021 Bandnummer 177 ISBN 978-3-402-11615-9
John Fisher (1469–1535) erkannte als einer der ersten kirchlichen Theologen die Tragweite von Luthers Kritik an der menschlichen Willensfreiheit für das Gottesbild, die Gnadenlehre und die Pastoral. Innerhalb seiner Kontroversschrift Assertionis Lutheranae confutatio (1523) entwickelte Fisher eine minutiöse Widerlegung der Thesen Luthers. Das vorliegende Werk erschließt diesen Text für die Forschung neu, indem es ihn ediert, ins Deutsche überträgt und ausführlich kommentiert. Damit wird ein Beitrag zur Geschichte der Kontroverstheologie geleistet, der auch die epistemischen Umbrüche in der Übergangszeit von der Scholastik zum Renaissance-Humanismus konturiert.
erschienen 15.02.2021 Bandnummer 176 ISBN 978-3-402-11613-5
Am Beispiel der Gründerin der ersten Kommunität von Tiroler Tertiarinnen in Brixen, Maria Hueber (1653-1705), und zweier ähnlich ausgerichteter Gemeinschaften in Bozen und Kaltern wird in dieser kulturwissenschaftlich und gendersensibel ausgerichteten Studie deren Frömmigkeitskultur eruiert und aufgezeigt, welche Bedeutung religiöse Praktiken, Symbole und Normen im Gründungsprozess, den Beziehungsverflechtungen und der Jesuskind-Verehrung hatten. Ersichtlich wird, dass sich das Frömmigkeitssystem zwischen den Polen Verflechtung und Emanzipation bewegte, sämtliche Bereiche des Lebens durchwirkte und vielfältige kommunikative und spirituelle Ressourcen bereitstellte.
erschienen 13.08.2019 Bandnummer 172 ISBN 978-3-402-11605-0
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