Adamantiana

Die Reihe "Adamantiana, Texte und Studien zu Origenes und seinem Erbe", die von der "Forschungsstelle Origenes" der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster herausgegeben wird, ist die erste, die ausschließlich dem Denken des großen alexandrinischen Theologen und seinem wechselvollen Nachleben gewidmet ist. Neben Monographien, die Origenes selbst und die von ihm begründetete Tradition behandeln, und Sammelbänden, in denen die Beiträge der von der Forschungsstelle organisierten Kolloquien und Symposien zusammengestellt werden, sollen auch Sammlungen von Texten aus verschiedenen Epochen die Theologie des Origenes, ihren geistesgeschichtlichen Kontext und insbesondere ihre Rezeption bis zur Gegenwart erschließen.

Herausgegeben von / Edited by Alfons Fürst

Wissenschaftlicher Beirat / Advisory Board
Sarah Hutton (York), Anders-Christian Jacobsen (Aarhus), Peter W. Martens (Saint Louis), Olivier Munnich (Paris), Marco Rizzi (Mailand), Martin Wallraff (Basel)
Ad fidem codicum manuscriptorum edenda, apparatu critico, notis, prolegomenis, indicibus instruenda curavit Institutum Alberti Magni Coloniense Ludgero HONNEFELDER praeside.
Internationale Zeitschrift für christliche Sozialethik
Herausgeber: Prälat Dr. theol. Peter Klasvogt ,
Sozialinstitut Kommende Dortmund
Prof. Dr. theol. Markus Vogt , München; Prof. Dr. rer. pol., lic. theol. Joachim Wiemeyer,
Bochum; Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Sozialethiker; Stefan Lunte, F-Besson/B-Brüssel
Redaktion: Dr. phil. Dr. theol. Richard Geisen Dipl.-Theol. Detlef Herbers
ISSN 1867-6421

Der Dialog zwischen christlichen Sozialethikern und Verantwortlichen in Politik und Verbänden, in Unternehmen und Betrieben, in Schulen und Hochschulen, in Kirchen und Medien, in den alten und neuen sozialen Bewegungen bedarf einer deutlichen Verstärkung. Und eines verlässlichen Forums. Denn christlich verantwortete Politik, Wirtschaft, Bildung und soziales Engagement leben von durchdachten Zielvorstellungen
und permanenter ethischer Reflexion. Amosinternational, die neue internationale Zeitschrift für christliche Sozialethik, bietet sich an als anspruchsvolles Forum und zuverlässige Begleiterin dieses Dialogs: als Mittlerin
zwischen Wissenschaft und Praxis, als christlicher Kompass für alle, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, als Brücke von der traditionellen christlichen Gesellschaftslehre zu den neuen sozialen Fragen im Kontext von Globalisierung, als Fundus christlich-sozialethischer Reflexion, auch für die jungen Demokratien
Osteuropas. Christliche Sozialethik reflektiert wissenschaftlich die gesellschaftliche Wirklichkeit. Sie fragt nach Voraussetzungen und Traditionen, die die soziale Realität prägen, aber auch nach Defiziten und Alternativen. Vor allem: Sie will Impulse geben, so zusammen zu leben und mit den Gütern der Welt umzugehen, dass alle ein gutes Leben führen können. Ihre Impulse sind konkret. Und sie müssen interdisziplinär durchdacht sein.
Annales Historiae Conciliorum
Journal for the History of Councils

als Annuarium Historiae Conciliorum (1969-2019)
begründet von WALTER BRANDMÜLLER und REMIGIUS BÄUMER †
in Verbindung mit
PETER BRUNS/Bamberg, PHILIPPE CHENAUX/Rom,
EVANGELOS CHRYSOS/Athen, THOMAS GRAUMANN/Cambridge,
JOHANNES HELMRATH/Berlin, NELSON H. MINNICH/Washington,
HEINZ OHME/Berlin, BORIS ULIANICH/Neapel, PETAR VRANKIC/Augsburg,
PETER WIRTH/München
herausgegeben von der Gesellschaft für Konziliengeschichtsforschung e.V.
Schriftleitung: JOHANNES GROHE und THOMAS PRÜGL
50. Jahrgang (2020) Heft 1


Die Zeitschrift Annales Historiae Conciliorum (AHC) wurde1968 von einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Walter Brandmüller mit dem Titel Annuarium Historiae Conciliorum begründet. Sie ist bis heute das führende internationale Fachorgan für die Erforschung der Konziliengeschichte vom Altertumbis in die Gegenwart. In den 50 Jahren seines Bestehens wurden darinüber 600 Beiträge von einer weltweiten Gemeinschaft von Historikern, Theologen und Philologen publiziert.

Das AHC erschien bis Jahrgang 49 (2018/2019) im Ferdinand Schöningh Verlag/Paderborn, seit Jahrgang 50 (2020) erscheint sie als Annales HistoriaeConciliorum beim Aschendorff-Verlag in Münster. Herausgeberin ist die Gesellschaft für Konziliengeschichte e.V., die Schriftleitung liegt bei Johannes Grohe, Professor für Kirchengeschichte an der Pontificia Università della SantaCroce/Rom und bei Thomas Prügl, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Wien. Neben den wissenschaftlichen Aufsätzen und Forschungsbeiträgen auf englisch, deutsch, französisch, spanisch und italienisch, die allesamt “peer reviewed” werden, veröffentlicht das AHC Rezensionen und eine Bibliographie zur Konziliengeschichte, die von Ansgar Frenken/Ulm zusammengestelltwird.
archa verbi
Yearbook for the Study of Medieval Theology
Das Jahrbuch der Internationalen Gesellschaft für Theologische Mediävistik "Archa Verbi" bietet einen Publikationsort für Artikel aus allen Teilbereichen der Theologischen Mediävistik, also nicht allein der theologischen Systematik, sondern ebenso der Kanonistik, der Liturgiewissenschaft, der Spiritualitäts- und Frömmigkeitsgeschichte, der Kirchen- wie der Kunstgeschichte und weiterer Disziplinen, und ist bewußt interdisziplinär ausgerichtet. Veröffentlicht werden Artikel in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Die eingereichten Artikel werden im Doppelblindverfahren begutachtet, bevor die Schriftleitung über die Annahme entscheidet. Ausdrücklich sind auch kürzere Texteditionen, Handschriftenrepertorien und andere Quellenuntersuchungen erwünscht. Die Verfaßtheit der mittelalterlichen Gesellschaft läßt theologiegeschichtliche Fragestellungen als zentral erscheinen für jedes mediävistische Bemühen um ein quellennahes Begreifen des Selbst-, Welt- und Gottesverständnis dieser Epoche. Ein breit angelegter und chronogisch geordneter Rezensionsteil soll über wichtige Veröffentlichungen unterrichten, die für die Forschung im Bereich der theologischen Mediävistik von Bedeutung sind.


Aschendorffs Sammlung lateinischer und griechischer Klassiker

Die Klassiker-Sammlung des Verlages Aschendorff bietet verlässliche einsprachige Textausgaben (keine Übersetzungen!) mit fundierten Kommentaren, die für Schule und Universität geeignet sind. Die Texte basieren auf den bekannten kritischen Ausgaben; im Interesse der Lesbarkeit vorgenommene Änderungen sind kenntlich gemacht. Die Sammlung enthält:
- Vollständige Ausgaben und Auswahlausgaben der lateinischen bzw. griechischen Originaltexte
- Textsammlungen aus verschiedenen Werken eines Autors
- Kommentare für Schüler bzw. Studenten
- Lehrerkommentare
Vierteljahresschrift für ökumenische Theologie Herausgegeben vom Johann-Adam-Möhler-Institut, Paderborn Schriftleitung: Dr. Burkhard Neumann, Dr. Johannes Oeldemann ISSN 0008-8501

Catholica dient der theologischen Verständigung zwischen den Kirchen. Auch heute noch ist die Ökumene maßgebend getragen vom Hören und Verstehen, vom richtigen Darstellen des anderen und vom offenen theologischen Gespräch, in dem die je eigene Glaubensposition deutlich und klar zu Worte kommt. Catholica leistet dies in aktuellen und wegweisenden Beiträgen. Wer sich ernsthaft um die Einheit der Kirchen bemüht, wird Catholica nicht missen können.
Herausgegeben vom Johann-Adam-Möhler-Institut, Paderborn.

zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen
Herausgeber: Cibedo e.V. - Christlich-Islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle -
Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, Frankfurt
Dr. Timo Güzelmansur, Nora Kalbarczyk, Prof. Dr. Dirk Ansorge,
Matthias Böhm, JProf. Dr. Tobias Specker SJ, Prof. Dr. Christian W.Troll SJ
ISSN 1864-9483
ZUGANG NUR IN VERBINDUNG MIT EINEM PRINT-ABONNEMENT

Herausgegeben von der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle e.V.
Zeitschrift für Erziehung und Schule
Herausgegeben vom Arbeitskreis katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Schriftleitung: Dr. Lukas Schreiber
ISSN 0723-3507

Mit dieser Zeitschrift für Erziehung und Schule will der »Arbeitskreis katholischer Schulen in freier Trägerschaft« die Meinungsbildung und den Gedankenaustausch derjenigen fördern, die als Lehrer oder Schüler an katholischen Schulen mitwirken. Zugleich sollen auch christliche Eltern und Lehrer aller anderen Schulen angesprochen und in diese Kommunikation einbezogen werden. Schließlich soll mit dieser Zeitschrift eine allgemeine Information über das gegeben werden, was im katholischen Bereich von Theoretikern und Praktikern zu Fragen von Erziehung und Schule gedacht wird, um so zugleich zum vertiefenden Gespräch und zur kritischen Auseinandersetzung einzuladen.
Die Reihe wird herausgegeben in Verbindung mit dem Institut für Ökumenische Studien und dem Ostkirchlichen Institut Regensburg von: Barbara Hallensleben, Guido Vergauwen, Klaus Wyrwoll.

Die Herausgeber wollen vorwiegend Stimmen aus dem Bereich der Ostkirche zu Gehör bringen. Die Reihe soll nicht der Ostkirchenkunde im klassischen Sinne dienen, sondern unsere gemeinsame theologische Arbeit durch die 'lux ex oriente' erhellen und unsere gemeinsame Suche nach einer vor dem Evangelium und der Überlieferung der Kirche verantworteten christlichen Lebensform in der modernen Welt bereichern. Unsere Schwesterkirchen sollen die Erfahrung machen, als Schwestern im Glauben und in der kirchlichen Sendung ernstgenommen zu werden.
Die Reihe wird herausgegeben in Verbindung mit dem Institut für Ökumenische Studien und dem Ostkirchlichen Institut Regensburg von: Barabara Hallensleben, Guido Vergauwen, Klaus Wyrwoll.

Epiphania Egregia begleitet die Reihe Epiphania durch die Publikation kürzerer Texte, überwiegend mit literarischem Charakter, die Lebenserfahrungen reflektieren - kleine Kostbarkeiten, die zum Mit- und Weiterdenken anregen.
Studien zum Mittelalter und zu seiner Rezeptionsgeschichte. Im Auftrag des Hugo von Sankt-Viktor-Instituts Frankfurt am Main, herausgegeben von Rainer BERNDT SJ

Die Reihe nimmt rezeptionsgeschichtliche Arbeiten auf: Das sind einerseits Untersuchungen, welche mediävistische Themen grundsätzlich kontextuell verankern. Andererseits sind ebenso Titel willkommen, welche dazu beitragen, die neuzeitliche Rezeption des Mittelalters freizulegen. Den Blickwinkel bietet dabei jeweils Jesus Sirach 1,1 an: "Omnis sapientia a Deo Domino est et cum illo fuit semper et est ante aevum".
The individuality of the human person is central to any anthropology. For Edith Stein, the individuality or uniqueness of the person lies not only in the person’s unrepeatable history, but refers also to a “personal note”, which is the prerequisite for all human unfolding and which manifests itself in authentic life. From a theological perspective, all human beings “bear in their souls the special and indelible seal of God”. This statement in Finite and Eternal Being leads Edith Stein to reflections related to the doctrine of imago Dei, to the theology of the Body of Christ and to Christian mysticism. In the present work, the author explores personal individuality from both a philosophical and a theological standpoint, at its point of inception in Stein’s thought, and exposes the genesis of her understanding of the essential individuality of each person. This second, revised edition includes an updated status quaestionis and bibliography referencing the relevant secondary literature recently published.
Vierteljahreshefte für Fragen des Gottesdienstes.
Herausgegeben vom Deutschen Liturgischen Institut, Trier
Schriftleitung: Prof. Dr. Jürgen Bärsch
ISSN 0024-5100

Das Liturgische Jahrbuch greift aktuelle Fragen des Gottesdienstes auf, um sie von den anthropologischen, historischen und theologischen Grundlagen her zu analysieren und sie in den Gesamtzusammenhang des kirchlichen Lebens zu stellen. Es bietet Hintergrundinformationen über die wichtigsten Ereignisse auf dem Gebiet der Liturgie auch außerhalb des deutschen Sprachraumes. So will es mitarbeiten an der Lösung der heutigen Probleme des Gottesdienstes und auf die weitere Reform der Liturgie und damit der Kirchen einwirken.


Einen Gesamtüberblick aller Beiträge zum Liturgischen Jahrbuch von 1951 bis heute finden Sie auf der Seite der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: download

Die traditionsreiche Reihe "Münsterische Beiträge zur Theologie" wird bereits seit 1923 von der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster herausgegeben. Seit 2018 erscheint sie in neuer Folge. In der Reihe werden sowohl individuelle Forschungsarbeiten als auch gemeinschaftliche Forschungsbeiträge aus der Fakultät, u.a. Ringvorlesungen und Tagungen dokumentiert.
Die traditionsreiche Reihe "Münsterische Beiträge zur Theologie" wird bereits seit 1923 von der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster herausgegeben. Seit 2018 erscheint sie in neuer Folge. In der Reihe werden sowohl individuelle Forschungsarbeiten als auch gemeinschaftliche Forschungsbeiträge aus der Fakultät, u.a. Ringvorlesungen und Tagungen dokumentiert.
Begründet von Augustinus BLUDAU, fortgeführt von Max MEINERTZ, Joachim GNILKA, Hubert FRANKEMÖLLE, herausgegeben von Martin EBNER.
Theologische Revue

Die Rezensionszeitschrift für theologisch-wissenschaftliche Literatur
Herausgegeben von den Professorinnen und Professoren der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster
Schriftleitung: Prof. Dr. Adrian Wypadlo
ISSN 0040-568 X

Die Theologische Revue hat als Rezensionszeitschrift auf dem Gebiet der katholischen Theologie eine besondere Bedeutung. Ihre Mitarbeiter an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und Hochschulen bemühen sich in eingehenden Besprechungen um eine kritische Würdigung theologischer Publikationen und tragen wesentlich dazu bei, deren wissenschaftlichen Ort zu bestimmen. Die Theologische Revue deckt das gesamte Spektrum der wissenschaftlichen Theologie ab. Dem dient auch eine stets aktuelle Liste von Novitäten.

Zeitschrift für ökumenische Begegnung. Herausgegeben von Marianus BIEBER, Thomas BREMER, Maria BRUN, Rainer W. BURKART, Elisabeth DIECKMANN, Dagmar HELLER, Bernd Jochen HILBERATH, Bernd OBERDORFER, Karl PINGGERA, Heinz-Günther STOBBE, Athanasios VLETSIS. In Verbindung mit der Una Sancta-Arbeitsgemeinschaft des Christkönigs-Instituts Meitingen und dem Ökumenischen Institut der Benedikterabtei Niederaltaich. Schriftleitung: P. Johannes HAUCK OSB.

UNA SANCTA
-das ist die EINE HEILIGE Kirche
-das ist ein Forum ökumenischer Begegnung
-das ist dialogische Offenheit
-für die konfessionelle Vielfalt der Kirche
-bringt vierteljährlich in themenzentrierten Heften:
informative Beiträge und wichtige ökumenische Dokumentation ökumenischer Theologie und Spiritualität


Das Speculum universale des Radulfus Ardens (gest. um 1200) ist die umfassendste und differen-zierteste systematische Gesamtdarstellung der theologischen Ethik, die im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts entstanden ist. Sie umfasst eine allgemeine Tugendlehre als auch eine breite Entfal-tung der einzelnen Tugenden und Laster. In der vorliegenden Einführung werden – neben den Einleitungsfragen zum Text und zur Biografie des Autors – die Hauptthemen des Speculum univer-sale vor dem Hintergrund seiner Zeit vorgestellt. Dazu gehört sein Bemühen um wissenschaftliche Vollständigkeit, sein über den Unterschied von Gut und Böse hinausgehendes Interesse an diffe-renzierter Abwägung von besser und schlechter sowie seine erstmals im 12. Jahrhundert vorge-nommene Begründung der Aufgliederung der einzelnen Tugenden auf der Basis einer komplexen Seelenlehre. Dazu gehört ebenso seine moralpsychologische Analyse der Entstehung von Tugen-den und Lastern im Menschen sowie der dabei förderlichen und hinderlichen Bedingungen und schließlich seine Lehre von den Komplementärtugenden, nach der nicht nur eine Tugend in der Mitte zwischen zwei Lastern steht, sondern jeweils zwei sich ergänzende und ermöglichende Tu-genden, eine Konzeption, die Radulfus in seiner speziellen Tugendlehre konsequent anwendet.
Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Herausgegeben von Bernd WALTER und Thomas KÜSTER.

Die Westfälischen Forschungen sind eine landeskundliche Zeitschrift, deren Themenbereiche
alle Zweige der Wissenschaft umfasst, die für die Erkenntnis der gegenwärtigen Struktur Westfalens, seines geschichtlichen Werdens und der Eigenart des Raumes und seiner Menschen von Bedeutung sind. In erster Linie dienen die WF der Erforschung Westfalens, dessen landschaftliche Gliederung und Verflechtung jedoch stets im Rahmen der Nachbarländer gesehen wird. So wendet sich diese Zeitschrift nicht nur an den engen Kreis der Forscher, sondern an alle, die an den Fragen der wissenschaftlichen Landeskunde im deutschen Nordwesten interessiert sind. Das anspruchsvolle Programm der Westfälischen Forschungen, das Ernst Rieger 1938 als erster Herausgeber aufstellte, wurde von seinen Nachfolgern (Franz Petri, Peter Schöller, Alfred Hartlieb von Wallthor) noch erweitert. Neben Aufsätze aus allen Bereichen der historischen und geographischen Landes- und Volksforschung traten fachwissenschaftliche Literaturberichte, Buchbesprechungen, ab Band 7 eine jährliche Zeitschriftenschau, die die Fülle der im norddeutschen Raum erscheinenden Periodica sichtet, um auch die an entlegener Stelle veröffentlichten Arbeiten über westfälische Themen bekannt zu machen, und schließlich ab Band 19 die Jahresberichte über vor- und frühgeschichtliche Funde.
Franziskanische Studien zu Theologie,
Philosophie und Geschichte
Herausgegeben von Theofried Baumeister OFM, Thomas Dienberg OFMCap und Johannes Baptist Freyer OFM.
Redaktion: Cornelius Bohl OFM, Jürgen Werinhard Einhorn OFM,
Rafael Rieger OFM, Johannes Schlageter OFM, Bernd Schmies
ISSN 0043-678X


Ab 2014 erscheint die Zeitschrift in einem Jahresband und nicht mehr in zwei Heften.

Seit der Fusion der beiden franziskanischen Zeitschriften »Wissenschaft und Weisheit« (ab
1934) und »Franziskanische Studien« (ab 1914 ursprünglich bei Aschendorff erschienen) im
Jahr 1994 ist »Wissenschaft und Weisheit. Franziskanische Studien zu Theologie, Philosophie
und Geschichte« die einzige verbliebene franziskanische Zeitschrift mit wissenschaftlicher
Ausrichtung im deutschen Sprachraum.
Die Zeitschrift will bewusst auf die Tradition der beiden Vorläufer-Zeitschriften zurückgreifen
und sie mit den modernen Anliegen der Forschung im franziskanischen Raum verbinden. Deshalb
werden neben den Kernbereichen theologischen, philosophischen
und historischen Forschens unter franziskanischer
Prämisse auch Studien mit aktuellem Bezug integriert. Im Bereich
der Philosophie finden nicht nur Arbeiten über die aus dem Mittelalter bekannten franziskanischen
Autoren Aufnahme, sondern es werden durchaus auch Querverbindungen zu
aktuellen Themen der philosophischen Wissenschaft hergestellt. Im historischen Bereich wird sozialgeschichtlichen,
bauhistorischen und kunsthistorischen Arbeiten mit franziskanischem
Bezug Raum gegeben. »Wissenschaft und Weisheit« versteht sich als ein Forum für Lehrende
franziskanischer
Hochschulen in aller Welt und darüber hinaus für Forscher aus dem universitären
Bereich, für die franziskanische
Themen von Interesse sind.


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