Flammer, Thomas/Freitag, Werner/Hanschmidt, Alwin (Hrsg.)

Franz von Fürstenberg

Aufklärer und Reformer im Fürstbistum Münster

Westfalen in der Vormoderne, Band 11

244 S., Kt., 15,5x23cm, erschienen 2012,
ISBN 978-3-402-15051-1

35,00 EUR

Zusammenfassung

Am 16. September 1810 starb in Münster mit Franz von Fürstenberg eine der bedeutendsten Gestalten der westfälischen Geschichte. Zusammen mit Fürstin Amalia von Gallitzin war er die zentrale Figur des sogenannten Kreises von Münster. Fast ein halbes Jahrhundert prägte Fürstenberg als Minister und Generalvikar die religiösen und politischen Geschicke des Fürstbistums Münster. So bemühte er sich um die Sanierung des Landeshaushalts und trug maßgeblich zur Reform der Justizverwaltung sowie des Militär- und Polizeiwesens bei. Bekannter ist Fürstenberg allerdings wegen seines Engagements für das Bildungswesen. Seit den 1770er Jahren reformierte er die Gymnasien (Schulverordnung 1776), initiierte die Gründung einer Landesuniversität in Münster (1780) und sorgte schließlich für eine Verbesserung des ländlichen Elementarschulwesens.

Anlässlich seines 200. Todestages wurden im Rahmen einer Tagung in Münster Leben und Werk Fürstenbergs näher beleuchtet, deren Beiträge nun in diesem Band erscheinen. Sie geben u.a. einen Einblick in ausgewählte Handlungsfelder Fürstenbergs im Bereich der Wirtschafts-, Religions- und Bildungspolitik sowie in das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Fürstbistum Münster im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.

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